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Benefizveranstaltung machte Lymphödembehandlung möglich!
Die Kärntner Landesstelle der Österreichischen Lymph-Liga hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dem 15 Jahre alten Claudiu Florian Pascu aus Rumänien einen Aufenthalt am Zentrum für Lymphologie im LKH Wolfsberg zu ermöglichen. Im August war des dann soweit: Prim. Dr. Walter Döller und sein Team konnten mit der drei Wochen dauernden Behandlung des jungen Patienten beginnen.
Schon seit frühester Kindheit leidet Claudiu Florian Pascu an einer schweren Lymphödemerkrankung, die sich bei ihm vor allem an den Beinen bemerkbar macht. Der lange und mit vielen Schwierigkeiten gepflasterte Leidensweg des jungen Rumänen kam schließlich Sigrid Markovc von der Landesstelle Kärnten der Österreichischen Lymph-Liga zu Ohren. Seither stehen Markovc und die Lymph-Liga dem Patienten und seiner Familie mit Rat und Tat zur Seite. Seit dem Jahr 2000 wurde Claudiu Florian bereits mehrfach im LKH Wolfsberg behandelt.
„Im November des Vorjahres haben wir im Krankenhaus eine Benefizveranstaltung organisiert, um Claudiu einen weiteren Aufenthalt zu ermöglichen“, sagt Sigrid Markovc. 15 Kärntner Künstlerinnen und Künstler sind damals ihrer Einladung gefolgt und haben Werke aus ihrem Schaffen in den Dienst der guten Sache gestellt. Unterstützt wurde Markovc dabei von Gerald Muggi, der selbst im LKH Wolfsberg arbeitet. Das Ergebnis der Benefizveranstaltung kann sich sehen lassen: rund 4.500 Euro.
Bei der Scheckübergabe an Claudiu und seine Mutter Angela, die vor kurzem im LKH Wolfsberg stattfand, konnte Sigrid Markovc neben Prim. Dr. Walter Döller vom Zentrum für Lymphologie auch LKH-Pflegedirektorin Claudia Obersteiner und OSr. Monika Schranzer begrüßen. Markvoc: „Wir sind glücklich, dass wir dazu beitragen können, einem so jungen Patienten ein besseres und gesünderes Leben zu ermöglichen.“ Für das LKH Wolfsberg dankte Dir. Claudia Obersteiner allen, die zum großen Erfolg der Benefizveranstaltung beigetragen haben. Obersteiner: „Wir freuen uns sehr, dass durch diese großartige Idee eine weitere Behandlung des Patienten im LKH Wolfsberg möglich ist.“

