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Das neue Labor wurde offiziell eröffnet
Das neue, rund 1,2 Mio. Euro teure Labor im LKH Wolfsberg wurde vor kurzem offiziell eröffnet. Im derzeit modernsten Labor Kärntens sind elf Mitarbeiterinnen beschäftigt, die jährlich rund 700.000 Testparameter auswerten. Mit der neuen, vollautomatisierten Untersuchungsstraße können rund 80 verschiedene Tests an Körperflüssigkeiten rasch und zuverlässig durchgeführt werden.
„Das neue Labor ist ein weiterer Baustein zur qualitativen Verbesserung unseres Krankenhauses“, sagte Mag. Viktor Benzia, der kaufmännische Direktor des LKH Wolfsberg, der zur Laboreröffnung neben dem geladenen Fachpublikum auch einige Ehrengäste begrüßen konnte. Unter ihnen Gesundheitslandesrat Dr. Wolfgang Schantl, Bgm. Dr. Gerhard Seifried, KABEG-Vorstand Dr. Franz Sonnberger, Med-Direktor Prim. Dr. Hartwig Pogatschnigg und Pflegedirektorin Claudia Obersteiner.
„Wolfsberg hat das schönste und modernste Labor Kärntens“, sagte KABEG-Vorstand Dr. Franz Sonnberger. In seinen Grußworten erinnerte er daran, dass in den letzten Jahren rund 49 Mio. Euro in das LKH Wolfsberg investiert wurden. Gesundheitslandesrat Dr. Wolfgang Schantl bezeichnete das neue, hochtechnisierte Labor als weiteren Meilenstein der jüngeren Geschichte des Krankenhauses und als „wichtigen Beitrag zur lokalen Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau“. Bgm. Dr. Gerhard Seifried lobte die KABEG-Strategie der letzten Jahre: „Sie ist gut für das LKH Wolfsberg und hat zu einer wesentlichen Stärkung des Hauses geführt.“
Das neue LKH-Labor, das in über einjähriger Bauzeit und mit einem Kostenaufwand von rund 1,2 Mio. Euro im Bereich der ehemaligen Krankenhausapotheke entstand, ist am modernsten Stand der Technik. Unter der Leitung von Prim. Dr. Fortunat und der dienstführenden Biomedizinischen Analytikerin Inge Sterner kümmern sich elf Mitarbeiterinnen rund um die Uhr um den Routinebetrieb und um Notfälle. Fachärztlich wird das Wolfsberger Team von der Klagenfurter Laborspezialistin OA Dr. Sabine Sussitz unterstützt.
Das Herzstück des Labors ist cobas 6000, eine vollautomatisierte Untersuchungsstraße von Roche Diagnostics, auf der die breite Palette der Blutchemie und Immunologie läuft. Hier werden rund 80 verschiedene Tests an Körperflüssigkeiten wie Blut und Harn rasch, zuverlässig und mit größter Präzision durchgeführt. Schon kleinste Flüssigkeitsmengen genügen für die Auswertung. Besondere Stärken hat das Gerät auch bei der Notfalldiagnostik. Primarius Fortunat: „Kommt ein Notfall herein, können alle Routinevorgänge sofort unterbrochen werden.“
Stolz ist Fortunat auch auf die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik im LKH Klagenfurt, die durch die Kompatibilität aller Geräte und spezielle Datenleitungen möglich wurde. Fortunat: „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung und erlaubt es auch, bei unklaren Fällen jederzeit zusätzliche Gutachter beizuziehen.“




