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Gemeinsam statt einsam – Lymph-Liga lud zur Vernissage ins LKH Wolfsberg
Seit 15 Jahren kümmert sich die Kärntner Landesstelle der Österreichischen Lymph-Liga um die Anliegen der Lymphödempatienten.
Die äußerst aktive Selbsthilfegruppe, die 1994 als erste Landesstelle der mittlerweile österreichweit tätigen Lymph-Liga gegründet wurde, hat in der Öffentlichkeit immer wieder auf sich und die Notwendigkeit der lymphologischen Behandlung und Rehabilitation aufmerksam gemacht. Das Team um Landesstellenleiterin Sigrid Markovc berät Patienten und Angehörige, macht den Betroffenen Mut, hilft bei Problemfällen und informiert über das häufige Krankheitsbild Lymphödem.
Unter dem bewährten Motto „Gemeinsam statt einsam“ stand auch die Eröffnung einer Ausstellung, zu der das Team der Kärntner Landesstelle am vergangenen Freitag ins LKH Wolfsberg geladen hatte. Über 40 Kärntner Künstlerinnen und Künstler haben auch heuer wieder Bilder und Keramiken in den Dienst der guten Sache gestellt, um mit dem Verkaufserlös die Tätigkeit der Lymph-Liga zu unterstützen. „Ohne die großartige und uneigennützige Hilfe der Künstler könnten wir viele unserer Projekte nicht verwirklichen“, sagte Landesstellenleiterin Sigrid Markovc. So konnte aus dem Erlös der vorjährigen Ausstellung und mit Hilfe zusätzlicher Sponsoren eine Neuauflage der Informationsbroschüre für Lymphödempatienten finanziert werden, der demnächst auch eine Ausgabe in italienischer Sprache folgen soll.“
Unter den zahlreichen Gästen der Ausstellungseröffnung, die vom Moosburger Bürgermeister Herbert Gaggl moderiert wurde, waren auch NR-Abg. Bgm. Peter Stauber, die Kärntner Behindertenanwältin Mag. Isabella Scheiflinger, Lymph-Liga-Präsident Dr. Bernhard Trusnovic, Prim. Dr. Walter Döller vom Zentrum für Lymphologie, Stadtpfarrer Mag. Engelbert Hofer und die Wolfsberger Gemeinderätin Johanna Cesar. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Singgemeinschaft Krumpendorf unter der Leitung von Ernst Pollheimer und dem Volksschüler und Harmonikatalent Michael Paulitsch aus St. Andrä.


