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Visite in der neuen Lymphklinik
Der Neubau des Zentrums für Lymphologie am LKH Wolfsberg steht derzeit im Mittelpunkt des Interesses. Nach vierzehnmonatiger Bauzeit und einem Kostenaufwand von rund 20 Mio. Euro erfolgte Ende Dezember die sanitätspolizeiliche Bewilligung. Damit steht dem für Ende Februar geplanten Einzug von Patienten und Mitarbeitern nichts mehr im Wege.
„Die Lymphklinik am LKH Wolfsberg ist ein Aushängeschild für die gesundheitliche Versorgung in Kärnten, das auch Menschen aus den anderen acht Bundesländern nutzen werden“, sagt Gesundheitsreferent LR Dr. Peter Kaiser, der vor kurzem gemeinsam mit Bgm. Dr. Gerhard Seifried den Neubau im Süden des LKH-Geländes besichtigte. Begrüßt wurden die Gäste von den LKH-Direktoren Prim. Dr. Hartwig Pogatschnigg, Claudia Obersteiner und Mag. Viktor Benzia sowie Prim. Dr. Walter Döller vom Zentrum für Lymphologie. Bei der Führung waren auch der Projektleiter Dipl.KHBW Ing. Jürgen Schratter, Erster Oberarzt Dr. Christian Ure und Oberschwester Monika Schranzer mit dabei.
Während am LKH Wolfsberg bisher 40 Betten für die Akut- und Rehabilitationsbehandlung von Lymphödempatienten zur Verfügung standen, konnte die Bettenzahl mit dem Neubau verdoppelt werden. Das österreichweit einzigartige Zentrum besteht aus zwei Baukörpern mit je drei Geschossen und bietet neben dem geräumigen Funktions- und Bettentrakt auch moderne Therapie- und Aufenthaltsräume sowie einen Turnsaal und eine Cafeteria. Geplant wurde das Gebäude von den Wiener Architekten Loudon und Habeler, die vor zwei Jahren für den Neubau der Geriatrischen Abteilung am LKH Wolfsberg mit dem Kärntner Landesbaupreis ausgezeichnet wurden.
Nach der Besiedelung des neuen Gebäudes Ende Februar werden auch der Therapiertrakt und die Außenanlagen fertig gestellt. Die offizielle Eröffnung des gesamten Gebäudekomplexes ist für Mai dieses Jahres geplant.





