- Zentrale Notfallaufnahme
- 1. Medizinische Abteilung
- 2. Medizinische Abteilung
- Akutgeriatrie / Remobilisation
- Allgemein- und Viszeralchirurgie
- Anästhesie und Intensivmedizin
- Augenheilkunde und Optometrie
- Brustgesundheitszentrum
- Chronisch Kranke
- Dermatologie und Venerologie
- Gynäkologie und Geburtshilfe, Perinatalzentrum
- Hals-, Nase- und Ohrenheilkunde
- Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
- Interdisziplinäre Tagesklinik
- Kinder- und Jugendchirurgie
- Kinder- und Jugendheilkunde
- Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie
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- Neurologie
- Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters
- Nuklearmedizin und Endokrinologie
- Orthopädie und orthopädische Chirurgie
- Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
- Psychiatrie und Psychotherapie
- Pulmologie
- Unfallchirurgie
- Urologie und Andrologie
- ZISOP
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1. Medizinische Abteilung |
Medizinisches Leistungsspektrum
Die Abteilung hat sich auf folgende Schwerpunktbereiche spezialisiert:
- Hämato-Onkologie
Dieser Schwerpunktbereich umfasst das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum von Blut- und Krebserkrankungen. PatientInnen, die einer intensiven Chemotherapie bedürfen, werden hier stationär versorgt. Die Weiter- und Nachbehandlung erfolgt in der Hämato-Onkologischen Ambulanz. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Strahlentherapie wurde in den letzten Jahren ein gut funktionierendes, fachübergreifendes System zur Betreuung von PatientInnen mit Tumorkrankheiten eingerichtet. Hier sind einerseits die verschiedenen Abteilungen der Kärntner Landeskrankenhäuser und andererseits die betreuenden Hausärzte miteinbezogen. Für PatientInnen mit bestimmten Leukämie- und Tumorerkrankungen wird in der an die onkologische Bettenstation angeschlossenen Stammzelleinheit seit 1999 die sogenannte Blutstammzelltransplantation erfolgreich durchgeführt. PatientInnen mit komplexen Gerinnungsstörungen werden an der 1. Med. Abteilung in einer Spezialambulanz (Gerinnungsambulanz) abgeklärt und einer entsprechenden Therapie zugeführt. - Nephrologie
Die Nephrologie umfasst die Diagnostik und Therapie von Nieren- und Hochdruckerkrankungen. Neben PatientInnen mit verschiedenen chronischen Nierenerkrankungen werden an der 1. Med. mehr als 130 Nierentransplantierte betreut. Herzstück dieses Bereiches ist eine Dialysestation mit 18 Plätzen, an der rund 12.000 Dialysen jährlich durchgeführt werden. Neben der Hämodialysebehandlung (Blutwäsche an der künstlichen Niere) stellt die ambulante Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse, CAPD) ein alternatives Verfahren dar, bei dem der Patient/die Patientin selbst durch Einbringen von Flüssigkeit in den Bauchraum eine Entgiftung vornimmt. PatientInnen werden, um die Selbstdialyse zu erlernen, vom Team der 1. Medizinischen Abteilung eingeschult und betreut. - Rheumatologie
In der 1994 errichteten Rheumaambulanz werden PatientInnen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen abgeklärt und therapeutisch begleitet. Die Behandlung umfasst auch die Anwendung sogenannter „Biologicals“ als neue Basistherapeutika bei PatientInnen mit chronischer Polyarthritis und Morbus Bechterew. Seit April 2010 wird für unsere PatientInnen und deren Angehörige ein multiprofessionelles Schulungsprogramm angeboten. - Infektionserkrankungen
Die 1. Medizinische Abteilung ist auch zuständig für die Betreuung infektiöser PatientInnen, z. B. für HIV-Infizierte und für PatientInnen mit chronischer Hepatitis. Eine Spezialambulanz für HIV-Infizierte wurde im Bereich der interdisziplinären Tumorambulanz etabliert und stellt die zentrale Anlaufstelle für HIV-assoziierte Probleme in Kärnten dar. - Endokrinologie - Diabetes mellitus
PatientInnen mit Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen werden sowohl stationär aber auch ambulant an der 1. Med. Abteilung optimal versorgt. Diese Betreuung umfasst die sogenannte funktionelle Insulintherapie (NIS-Therapie), die Behandlung schwangerer Diabetikerinnen und schwer einstellbarer DiabetikerInnen, die eine Insulinpumpe benötigen. Die Diagnose und Behandlung komplexer Fettstoffwechselstörungen, soweit sie die Möglichkeiten niedergelassener FachärztInnen für Innere Medizin übersteigen, ist nach entsprechender Voranmeldung in unserer Spezialambulanz für Diabetes möglich. Seit April 2008 wird PatientInnen und Angehörigen ein multiprofessionelles Schulungsprogramm angeboten. - Gastroenterologie und Hepatologie
Patienten mit gastroenterologischen und hepatologischen Erkrankungen werden sowohl stationär wie auch ambulant zum Teil in enger Zusammenarbeit mit chirurgischen und endoskopischen Disziplinen behandelt.
Folgende Spezialeinrichtung wurden hierzu an der 1.Med Abteilung zur Abklärung und Therapie etabliert:
* Endoskopische Ambulanz zur Endoskopische Abklärung inklusive interventioneller Maßnahmen (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie („Magenspiegelung“), Kapselendoskopie, Coloskopie, Rectoskopie, ERCP, Endosonographie, Interventionen bei Blutungen, Gastrointestinalen Tumoren, Gallengangserkrankungen (endoluminale stents), photodynamische Therapie, und Laserbehandlung.
* Gastroenterologische Ambulanz insbesondere zur Abklärung und Therapie von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (z.B.: Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) und Gallenwegserkrankungen.
* Hepatologische Ambulanz zur Abklärung und Therapie von Lebererkrankungen inklusive Leberpunktion
* Funktionsdiagnostik (Manometrie, pH-Metrie), H. pylori C13- Atemtests - Intensivmedizin
Auch im Bereich der Intensivmedizin finden die PatienInnten eine hohe Leistungsdichte und genießen eine medizinische und pflegerische Versorgung, die dem neuesten Stand entspricht. - Ärztliche Ausbildung
Eine wichtige Funktion der ÄrztInnen der 1. Med. Abteilung ist die ärztliche Aus- und Weiterbildung von MedizinstudentInnen, TurnusärztInnen und InternistInnen. Zahlreiche internistische Subdisziplinen mit entsprechenden Ausbildungsstellen sind an der 1. Med. Abteilung vertreten und garantieren auch für den PatientInnen das höchste Versorgungsniveau. Zu erwähnen sind Ausbildungsstellen für Nephrologie, Hämato-Onkologie, Gastroenterologie, Diabetologie, Endokrinologie und Rheumatologie.
