Selbsthilfefreundliches Krankenhaus
Banner

Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Intensive Care Unit (ICU)


Im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee sind drei Intensivstationen mit insgesamt 53 Betten vorgesehen. Die Intensivstationen werden von den einzelnen Abteilungen der Fachdisziplinen der Anästhesiologie und Intensivmedizin, 1. Med. und 2. Med. Abteilung, Neurochirurgie und Neurologie betrieben.

 

Die gemeinsame Patientenversorgung soll eine qualitativ hochwertige Versorgung der PatientInnen entsprechend der überregionalen Bedeutung des Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, die in vielen Fällen mit einer besonderen Expertise verbunden ist, gewährleisten.

Intensivbetten der einzelnen Abteilungen:

  • 30 Betten der Abt. für Anästhesiologie und Intensivmedizin
  • 6 Betten der 2. Med. Abt.
  • 6 Betten der Abt. für Neurologie
  • 7 Betten der Abt. für Neurochirurgie
  • 4 CCU Betten

 

2.000 Schwerkranke jährlich erhalten hier aufwendige medizinische Hilfe, weil Herz und Kreislauf, Lunge, Nieren oder Nervensystem versagt haben. Künstliche Beatmung, künstliche Ernährung, Nierenersatz-Therapie, maschinelle Kreislauf-Unterstützung und komplizierte medikamentöse Therapien müssen hier nicht nur nach großen Operationen und Unfällen, sondern auch bei schweren und seltenen Erkrankungen zum Einsatz kommen.

Meist ist die Intensivtherapie nur für einige Stunden oder wenige Tage notwendig, um ein Menschenleben zu erhalten. Manchmal jedoch stellt sich ein Heilungserfolg erst nach Wochen mühevoller Arbeit ein. Diese Zeit ist auch für Angehörige sehr schwer und so versucht das Team der Intensivstation, auch ihnen eine Stütze zu sein. Die hier sichtbar aufgewendete Mühe hilft, das manchmal unvermeidbare Sterben im Spital als einen Tod in Würde anzunehmen.

Zentraler Faktor: Pflege

 

Mit ca. 210 MitarbeiterInnen garantiert das Pflegepersonal eine individuelle und ganzheitliche Betreuung der ihm anvertrauten PatientInnen in den Bereichen Anästhesie, Intensivstation, Schmerzambulanz und Atemtherapie. Als Teil des therapeutischen Teams ist es die Aufgabe des Pflegepersonals, die lebenswichtigen Funktionen zu überwachen und zu sichern.

 

Individuelle Pflege sowie die Förderung und Begleitung der PatientInnen und ihrer Angehörigen sind Teil der Pflegephilosophie. Darüber hinaus werden die PatientInnen durch die Pflegekonzepte „Basale Stimulation“ und „Kinästhetik in der Pflege“ (Kinästhetik = Empfinden der Körperbewegungen) in der Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation unterstützt.

 

Das Pflegepersonal hilft so den PatientInnen, die Selbstständigkeit wieder zu erlangen und damit die Rückkehr ins normale Leben zu erleichtern.