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Information zu Corona-Maßnahmen: Besuchsverbot und eingeschränkter Betrieb

Gemäß den Empfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz werden in den Akutspitälern der KABEG alle geplanten Eingriffe und Untersuchungen bis auf weiteres verschoben. Oberstes Ziel ist es, damit Kapazitäten für Akutpatienten und mögliche Corona-Virus-Fälle freizuhalten sowie eine weitere Verbreitung zu vermeiden.

  • Das bedeutet, dass ab sofort alle nicht vordringlichen Untersuchungen und Behandlungen (inklusive Operationen) auf spätere Zeit verschoben werden. Darüber hinaus werden – abgesehen von medizinisch vordringlichen Fällen – keine neuen Termine für Untersuchungen und Behandlungen vereinbart. Diese Maßnahmen wurden bereits im Vorfeld geplant und werden nun umgesetzt.
  • Die Eingänge in den Spitälern werden geschlossen und durch Sicherheitspersonal überwacht, sodass Patienten nur kontrolliert in die Gebäude kommen. Corona-Verdachtsfälle werden möglichst rasch vom restlichen Patientenstrom getrennt und in gesonderten Einheiten weiterbehandelt.
  • Es gilt in den Spitälern ein generelles Besuchsverbot, Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen und nach Rücksprache mit dem medizinischen Personal möglich.
  • Veranstaltungen wurden abgesagt.

Derzeit ist Schutzausrüstung (Schutzmasken, Schutzmäntel und Einmalhandschuhe) für den aktuellen Bedarf vorhanden. Die Abteilungen sind angehalten, aufgrund von möglichen Lieferengpässen die Lagerbestände auf den Abteilungen auf den minimalen Bedarf zu reduzieren und Einmalartikel nur in indizierten Fällen zu verwenden. Damit soll der Gesamtverbrauch vorsorglich auf das notwendige Maß reduziert werden.

Desinfektionsmittelflaschen werden in den öffentlichen Bereichen ohne direkten Patientenkontakt im Klinikum Klagenfurt (Gänge, WC) nicht nachgefüllt, da dort das Waschen der Hände mit Seife als Hygienemaßnahme ausreicht. Sollte es zu Engpässen kommen, könnte auf eine Eigenherstellung durch die hauseigene Apotheke zurückgegriffen werden.

Handlungsempfehlungen bleiben aufrecht

Generell gelten für Patienten, die Krankheitssymptome zeigen und glauben, dass sie sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, folgende Handlungsempfehlungen:

  • Keinesfalls selbst in Krankenhaus kommen, sondern
  • unbedingt die Gesundheitshotline unter 1450 oder
  • den Hausarzt telefonisch kontaktieren.


Für die Bevölkerung gilt weiterhin: 

  • mehrmaliges tägliches Händewaschen mit Seife
  • Durchführen der Händedesinfektion
  • nicht in die Handfläche, sondern in die Armbeuge nießen
  • soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren

Weitere Informationen:

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

AGES-Website

Land Kärnten

Helfen auch Sie, durch Einhalten der empfohlenen Maßnahmen des Bundes (Einschränkung der Sozialkontakte, regelmäßige Händehygiene...) die Infektionsrate niedrig zu halten.

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