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22 / Juni / 2018

„5th Wörthersee Expert Meeting“ mit namhaften Chirurgen war ein großer Erfolg

Bereits zum fünften Mal hat der Leiter der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Mittermair, namhafte Chirurgen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zu einem Kongress nach Kärnten geladen.

Das “5. Wörthersee Expert Meeting“ fand von 20.-22. Juni 2018 in Pörtschach am Wörthersee statt. Das „Who is who“ der österreichischen, deutschen und schweizerischen Chirurgen-Szene waren als Vortragende vertreten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden in den Fachbereichen Pankreas, Arbeitszeitgesetz, Komplikationsmanagement, Roboter und Hernien die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse präsentiert und diskutiert.

Medizin im Spannungsfeld von Fortschritt und rechtlichen Rahmenbedingungen

Wir leben in aufregenden Zeiten. Medizinischer Fortschritt, Spitzenmedizin, Ökonomisierung, Arbeitszeitgesetz und Ärztemangel - all diese Schlagwörter und Fakten beschäftigen die Mediziner im Alltag. Auch die Medizin entwickelt sich stetig weiter. „Die meisten medizinischen Innovationen bringen uns große Vorteile, aber sie stellen uns auch vor neue Herausforderungen und Umstellungen“, so Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Mittermair. Je mehr Möglichkeiten der technische Fortschritt eröffnet, desto schwieriger wird es für den Arzt, das medizinische Machbare von dem zu trennen, was aus Patientensicht wünschenswert ist.

Das Klinikum Klagenfurt ist nicht nur das maximalversorgende Krankenhaus in Kärnten, sondern auch das Leitspital für Tumorerkrankungen. Prof. Mittermair pflegt enge Kontakte mit den führenden Universitätskliniken in Deutschland wie z.B. der Uni-Klinik Heidelberg und der Uni-Klinik Charite Berlin. Die beiden  Klinikvorstände Prof. Büchler (Heidelberg) und Prof. Pratschke (Charite Berlin) sind gerne zum 5. Wörthersee Expert Meeting als Vortragende gekommen. 

Überlebensrate bei Krebserkrankungen deutlich verbessert

Laut WHO wird 2030 der Bauchspeicheldrüsenkrebs die zweithäufigste Todesursache sein. Dank ausgedehnter moderner Chirurgie sowie neuen Chemotherapeutika liegt die durchschnittliche Überlebensrate nach Operation bei 40 Monaten, 40 % haben eine 5-Jahres-Überlebensrate. „In einer neuen Studie konnte das 5-Jahres-Überleben mit einem zusätzlichen Chemotherapie-Konzept auf 54 Monate nach der Operation angehoben werden“, berichtet Prof. Mittermair.

Prof. Mittermair zählt neben der Tumor-Chirurgie auch zu den führenden minimal invasiven Chirurgen in Österreich. Erst kürzlich wurde er zum Präsidenten der minimal invasiven Chirurgie in Österreich gewählt.

 

22.06.2018