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KABEG Management

29 / Mai / 2019

Aus dem KABEG-Aufsichtsrat

In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat den Rechnungsabschluss, das Investitionsprogramm sowie wesentliche Personalentscheidungen beschlossen. Aufgrund des Ablebens der Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Michaela Moritz hat Regierungsrat Michael Krall stellvertretend den heutigen Vorsitz übernommen.

Personalia

Aus dem Auswahlverfahren für die Neubesetzung des Medizinischen Direktors am Klinikum Klagenfurt ging Dr. Dietmar Alberer als Erstgereihter hervor. Der Aufsichtsrat hat seiner Bestellung zugestimmt. Alberer ist seit 2015 Medizinischer Direktor des LKH Villach und wird seinen Dienst in Klagenfurt am 1. Oktober antreten. Die somit zu besetzende Stelle in Villach wird demnächst ausgeschrieben.

Weiters wurde der Funktionsverlängerung von MMag. Dr. Wolfgang Deutz zum Kaufmännischen Direktor des LKH Villach für weitere fünf Jahre zugestimmt.

Investitionsprogramm

Dem Aufsichtsrat wurde das Investitionsprogramm der nächsten Jahre mit einem jährlichen Investitionsvolumen von rund 47 Mio. Euro vorgelegt. Die Schwerpunkte bilden der Neubau der Psychiatrie in Klagenfurt sowie die Neustrukturierung der Baustufe 1 im LKH Villach. Im Bereich der Medizintechnik sind für das Klinikum Klagenfurt die Anschaffung eines zusätzlichen vierten Linearbeschleunigers für die Strahlentherapie sowie der Ersatz der Angiographieanlagen und des CTs vorgesehen. Im LKH Villach werden ebenfalls die beiden CT-Geräte erneuert.

Um die Sicherheit in den KABEG-Häusern zu verbessern und eine Vereinheitlichung der Infrastruktur und Betriebsprozesse zu gewährleisten, wird in den nächsten Jahren das Chipkarten-System schrittweise erneuert. Der Aufsichtsrat hat dem Investitionsvorhaben zugestimmt.

Zum Rechnungsabschluss

Der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Jahresabschluss des Jahres 2018 einstimmig beschlossen. Zudem hat der Wirtschaftsprüfer dem Unternehmen für das vergangene Jahr ein uneingeschränktes Testat ausgestellt und die Managementprozesse der KABEG sehr positiv hervorgehoben.

Der Voranschlagsentwurf 2020 und die mittelfristige Haushaltsplanung 2020 bis 2024 wurden vor dem Hintergrund der künftigen Herausforderungen umfassend diskutiert.  Dazu zählen insbesondere Aufwandssteigerungen im Bereich der Onkologie und hohe Belastungen im Personalaufwand.  Der Aufsichtsrat unterstützt die Vorgehensweise, in weiteren Gesprächen mit dem Land Kärnten für den zusätzlichen Finanzierungsbedarf gemeinsam eine tragfähige Lösung zu erwirken.