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KABEG Management » Herzenswünsche auf der Palliativstation: Patientin trifft ihr großes Idol Udo Wenders

27 / Februar / 2017

Herzenswünsche auf der Palliativstation: Patientin trifft ihr großes Idol Udo Wenders

Die Erfüllung von Herzenswünschen ist ein wichtiges Ziel des Teams auf der Palliativstation am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee. Vor wenigen Tagen überraschte Schlagersänger Udo Wenders einen seiner glühenden Fans.

„Was für eine Überraschung, ich kann das gar nicht glauben“, suchte Monika Steinacher nach Worten. Und auch Schlagerstar Udo Wenders war überwältigt. Mit Unterstützung des Teams der Palliativstation am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee organisierten die beiden Schwestern sowie der Sohn von Monika Steinacher die wohl schönste Überraschung ihres Lebens: Ein Treffen mit Udo. „Deine Musik hat mich durch Höhen und Tiefen in meinem Leben begleitet – Udo, ich liebe dich“, gestand die 57-Jährige aus Spittal/Drau.

Kaffee, Schoko und Schlager

Bei Kaffee und Schokolade unterhielten sich Monika Steinacher und Udo Wenders einen ganzen Nachmittag lang. Als Hintergrundmusik durften natürlich die Schlager von Wenders nicht fehlen.

„Es war eine sehr berührende Begegnung und ein wunderschöner Nachmittag für unsere Patientin“, sagt Stationsleiterin DGKP Monika Jahn, der die Erfüllung von Herzenswünschen ihrer Patienten ein besonderer Auftrag ist. Denn: „Die wichtigste Frage, die wir unseren Patienten stellen ist, was wir für sie tun können. Unsere Station ist keine Sterbestation, Palliativ ist Leben. Die Lebensqualität unserer Patienten zu erhalten ist unser höchstes Ziel.“

Interdisziplinäres Team

Um dieses Ziel zu erreichen, kümmert sich ein interdisziplinäres Team bestehend aus Mitarbeitern der Medizin, Pflege, Sozialarbeit, ehrenamtlichen Helfern, Menschen, die im spirituellen Bereich arbeiten, Psychologen, Psychotherapeuten und viele mehr, um die Bedürfnisse der Patienten auf der Palliativstation. „Unsere Patienten sind nicht nur aus diesem Grund sehr zufrieden. Das ist vielleicht für gesunde Menschen schwer nachzuvollziehen, denn viele denken bei Palliativpatienten immer an sehr traurige, depressive Menschen“, erklärt der Vorstand der Palliativstation, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar.