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LKH Laas: Dr. Manuel Mußhauser ist neuer Medizinischer Direktor

Portrait von Dr. Manuel Mußhauser

Mit 1. April 2026 übernimmt Prim. Dr. Manuel Mußhauser (42), die Position des Medizinischen Direktors im LKH Laas. Er tritt die Nachfolge von Prim. Dr. Hüseyin Evren an.

„Das erste Mal kam ich als Famulant in das LKH Laas“, blickt Prim. Dr. Manuel Mußhauser zurück. Seit heute ist er Medizinischer Direktor. „Dass ich einmal in dieser Position tätig sein werde, habe ich gar nie geplant. Nur als Arzt wollte ich schon als Kind tätig sein“, sagt Mußhauser. Der gebürtige Osttiroler absolvierte sein Medizinstudium in Graz. Seine ärztliche Ausbildung schloss er hauptsächlich in Laas beziehungsweise in den Krankenhäusern Wolfsberg und Villach ab.

„Laas hat mich seit meiner Famulatur überzeugt. Einerseits hatte das Haus damals schon einen ausgezeichneten Ruf und andererseits war es der damalige Medizinische Direktor, Prim. Dr. Johannes Hörmann, der mich für das Fach der Inneren Medizin begeisterte, sein Wissen weitergegeben hat und mich immer wieder motivierte“, erzählt Mußhauser. Insgesamt ist er seit 2017 als Arzt im LKH Laas tätig. „Ich habe hier sämtliche Karriereschritte erlebt, vom Famulanten über Arzt im Basisjahr bis zum Assistenzarzt. Zuletzt war ich als Oberarzt tätig“, so der neue Medizinische Direktor. Er betont: „In diesen Jahren lernt man das Haus und alle Mitarbeiter – vom Keller bis unters Dach – kennen. Ich habe ein fachlich ausgezeichnetes Team hinter mir, daher habe ich auch beschlossen, mich als Medizinischer Direktor zu bewerben.“

Schwerpunkte und Kooperationen
Eines seiner Ziele ist es, die hervorragende Struktur des LKH zu erhalten bzw. diese bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Mußhauser: „Neben unseren Schwerpunkten, Diabetes, Schilddrüse und Endoskopie, soll künftig auch die Telemedizin stärker zum Einsatz kommen.“ Aber auch die Kooperationen mit den anderen Häusern der KABEG sollen weiter gestärkt werden. Etwa mit dem Klinikum Klagenfurt oder dem LKH Villach. Von diesen Häusern werden Patienten unterschiedlicher Fachrichtungen übernommen. „Bei uns im LKH Laas werden sie in weiterer Folge, zum Beispiel nach Herzklappenoperationen, ärztlich als auch pflegerisch auf höchstem Niveau betreut und durch unsere Physio- und Ergotherapie mobilisiert. Die teleradiologische Befundung wird in enger Zusammenarbeit seit ca. einem Jahr vom LKH Wolfsberg übernommen.“ erzählt Mußhauser.

Aus-, Fort- und Weiterbildung
Ein besonderes Augenmerk will Mußhauser auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung legen. „Für unsere Jungmediziner soll es auch weiterhin regelmäßige Fortbildungsnachmittage geben. Zudem fördern wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Wünschen bei Weiterbildungen.“ In diesem Zusammenhang streicht der neue Medizinische Direktor auch eine Eigenheit des LKH Laas heraus: „Als Krankenhaus in der Peripherie werden erstmal alle Notfälle zu uns gebracht. Wir sehen fast täglich unterschiedliche Krankheitsbilder, sowohl internistische, onkologische, als auch neurologische. Wir stellen häufig die Diagnosen bei uns im Haus, erheben alle nötigen Befunde und überweisen die Patienten infolge an die weiterbehandelnden Spezialambulanzen - etwa ins LKH Villach oder ins Klinikum Klagenfurt.“ Ein enormer Vorteil sowohl für Patienten, die wohnortnah betreut werden können, als auch für die Mitarbeiter im LKH Laas, deren Arbeit sehr abwechslungsreich ist und ein breites Spektrum der Medizin abbildet.

Gleichzeitig können Entscheidungen sehr rasch getroffen werden, da die Hierarchien flach gehalten sind und man zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen sehr effizient arbeitet. „Das zeichnet unser Haus aus und ist ein Vorteil gegenüber einem größeren Krankenhaus“, so Mußhauser.

Prim. Dr. Manuel Mußhauser ist verheiratet. Seine Freizeit verbringt er am liebsten in der Natur. Vor allem Aktivitäten in den Bergen, Ausflüge mit dem Rennrad aber auch Wassersport zählen zu seinen Hobbys.

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