Die Bedeutung der Händehygiene hat in den Kärntner Landeskliniken einen besonders hohen Stellenwert - sowohl in der täglichen Praxis als auch im Bewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine konsequente Händedesinfektion ist ein zentraler Faktor in der Prävention von Krankenhausinfektionen: Sie reduziert die Übertragung von Krankheitserregern wirksam und schützt damit Patienten, Mitarbeiter sowie Besucher.
11.000 Liter Desinfektionsmittel im Jahr
Die Dimension wird auch durch Zahlen deutlich: Durchschnittlich werden im Krankenhaus rund 30 Liter Händedesinfektionsmittel pro Tag verbraucht - das entspricht etwa 11.000 Litern pro Jahr. Zusätzlich führen die Hygieneteams jährlich tausende Beobachtungen zum Händehygieneverhalten durch. Diese dienen der Qualitätssicherung und tragen dazu bei, die hohen Hygienestandards in den Krankenhäusern langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Auszeichnungen
Für ihren Einsatz im Bereich der Händehygiene wurden die Häuser der KABEG bereits mehrfach ausgezeichnet. So erhielt etwa das LKH Villach im Jahr 2021 den Hand Hygiene Excellence Award. 2025 konnte das Krankenhaus erneut die Gold-Auszeichnung im Rahmen der Initiative „Aktion Saubere Hände“ erreichen. „Dabei engagiert sich unser Team der Stabsstelle Krankenhaushygiene kontinuierlich für die Sensibilisierung, Schulung und Qualitätssicherung in diesem zentralen Bereich“, erklärt Bettina Irlinger-Leitner aus dem LKH Villach.
Einfach aber effektiv
Die konsequente Umsetzung und Kontrolle der Händehygiene bleibt auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung und unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch der Kärntner Landeskliniken. Jede durchgeführte Händedesinfektion ist ein einfacher, aber entscheidender Beitrag zur Patienten- und Mitarbeitersicherheit.