Wie unterschiedlich erleben Frauen und Männer Schmerzen? Welche Rolle spielt Geschlecht in Diagnostik, Therapie, Pflege und Kommunikation? Und wie gelingt eine Gesundheitsversorgung, die individuelle Lebensrealitäten stärker berücksichtigt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich am 27. Mai 2026 das Symposium „Geschlechtersensible Betreuung im Gesundheitswesen - eine interdisziplinäre Betrachtung und multiprofessionelle Rundschau“ am KABEG Bildungscampus.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit Gesundheitsreferentin LR. Dr. Beate Prettner, dem Fachbereich Frauengesundheit des Landes Kärnten sowie der Geschäftsstelle Geschlechterspezifische Medizin - Modellregion Kärnten durchgeführt und ist bereits vollständig ausgebucht. Das große Interesse unterstreicht die zunehmende Bedeutung geschlechtersensibler Medizin im Gesundheitswesen.
„Mit der Modellregion Gendermedizin Kärnten verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der auf drei Säulen beruht: Ausbildung für ärztliche und Pflegeberufe, Fort- und Weiterbildung sowie Sensibilisierung der Bevölkerung. Besonders unser Diplomlehrgang Gender Medicine leistet einen wichtigen Beitrag, um aktuelles Wissen nachhaltig in die Praxis zu bringen – ebenso wie das Symposium am 27. Mai“, unterstreicht Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.
Moderne Gesundheitsversorgung im Fokus
Für die KABEG ist geschlechtersensible Betreuung ein wichtiger Bestandteil moderner Gesundheitsversorgung. Dies zeigt sich nicht nur in verschiedenen Initiativen und Fortbildungsangeboten, sondern auch durch die Gleichbehandlungsbeauftragte, die sich für Chancengleichheit, Sensibilisierung und diskriminierungsfreie Rahmenbedingungen im Arbeits- und Gesundheitsumfeld einsetzt.
Filmvorführung
Begleitend zum Symposium findet am 27. Mai um 17 Uhr die öffentliche Filmvorführung „The M-Faktor - Das Schweigen über die Menopause (auf)brechen“ statt. Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei.